transaktionsanalyse

Ich schätze die Transaktionsanalyse , weil

  •  sie ein positives Menschenbild hat: „ich bin ok – du bist ok“
  •  sie tiefenpsychologische Methoden mit einem humanistischen Menschenbild verbindet
  •  sie leicht verständliche Modelle bietet
  • sie sowohl in die Tiefe (Vergangenheit) geht, aber auch ein Arbeiten nur im Hier und Jetzt möglich ist
  • es kein Therapeut-Klient-Gefälle gibt. Therapeut und Klient arbeiten auf einer Augenhöhe. Wertschätzung, Respekt und das ernstnehmen der Anliegen des Klienten sind wichtige Bestandteile der Therapie.

 

Die Transaktionsanalyse wurde von Eric Berne (1910-1970) entwickelt, ursprünglich als eine Erweiterung der psychoanalytischen Theorien.

 

Sie arbeitet u.a. mit den Ich-Zuständen, die für unser gesamtes Fühlen, Denken und Handeln verantwortlich sind.

 

Das Eltern-Ich:

Das Verhalten wird bestimmt durch das Denken, Fühlen und Verhalten, wie  ich es von meinen Eltern bzw. elternähnlichen Bezugspersonen übernommen habe.

 

Das Erwachsenen-Ich:

Mein Denken, Fühlen und Verhalten wird durch alle meine Fähigkeiten bestimmt, die ich als erwachsener Mensch zur Verfügung habe. Ich kann damit auf die Geschehnisse im Hier und Jetzt einwirken und reagieren.

 

Das Kind-Ich:

Das Verhalten wird durch mein Denken, Fühlen und Verhalten bestimmt, wie ich dies als Kind getan habe.

 

 

Aus diesem Theoriemodell wurden verschiedene Methoden und Konzepte entwickelt:

 

Beziehungsanalyse:

Was, wie und warum tauschen sich Menschen miteinander aus? Wie werden Beziehungen damit gestaltet?

 

Skriptanalyse:

Was ist der individuelle Lebensplan? Dieser lässt verstehen, warum sich Menschen so und nicht anders verhalten und wie sie ihre Welt erleben.

 

Strukturanalyse:

Warum denken, fühlen und handeln Menschen so und nicht anders?

 

Spielanalyse:

Warum wiederholen sich bestimmte Beziehungsmuster immer wieder?